Aquamid : Behandlungen
Aquamid
Auqamid ist der Markenname eines Hydrogels, das von der dänischen Firma Ferrosan hergestellt wird und als Füllmaterial bei der ästhetischen und rekonstruktierenden Chirurgie benutzt wird. Es besteht zu 97.5% aus Wasser und zu 2.5% aus Polyacrylamid und ist damit im vergleich mit Ähnlichen Gels dasjenige mit dem höchsten Wassergehalt, den es mit seiner Umgebung ständig austauscht. Aquamid wird direkt unter die Haut gespritzt und dort vom Arzt in die entsprechende Form gebracht.
Zur Anwendung kommt Aquamid in den verschiedensten Bereichen: In der plastischen Chirurgie zur Glättung von Falten an Augen und Mundwinkel, beim Vergrößern der Lippen und Ähnlichem, bei der rekonstrutiven Chirurgie im Bereich von Gesichtsrekonstruktionen und Narbenrückbildung. Das Einspritzen erfolgt in der Regel mit örtlicher Betäubung und ambulant.
Das Material wird aufgrund seiner Beschaffenheit nicht vom Gewebe absorbiert, es ist nicht allergen und kann nicht wandern, vielmehr ist es einfach zu plazieren, zu formen und an der gewünschten Stelle dauerhaft stabil, so dass eine neuerliche Behandlung in der Regel nicht nötig ist. Bei Falten, die sich natürlich im Laufe der Zeit neu bilden, muss außerdem nur eine kleine Menge neu appliziert werden, um das Ergebnis aufzufrischen. Aquamid zählt als biokompatibel, d.h. der Einsatz hat keinerlei Auswirkungen auf den Körper.
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