Behandlungen : Gynäkomastieoperation
Gynäkomastieoperation
Bei einer Gynäkomastie-Operation (aus dem griechischen abgeleitet für „frauen-ähnliche Brüste“) handelt es sich um die operative Korrektur zu großer männlicher Brüste. Eine Gynäkomastie kommt vor allem in mittleren Jahren bei fast jedem zweiten Mann vor und ist in der Regel eher ein ästhetisches als ein medizinisches Problem, auch wenn es medizinische Ursachen haben kann.
Bei der Operation wird, ähnlich wie bei einer Brustverkleinerung bei Frauen, Fett- und Drüsengewebe entfernt, und, in extremeren Fällen, der Hautüberschuss entfernt. Der Eingriff erfolgt in der Regel unter einer kurzen Vollnarkose, kann aber auch mit nur örtlicher Betäubung vorgenommen werden, wenn er nur einen geringeren Umfang hat. Der Überschuss des Drüsengewebes wird durch einen Schnitt, den der Arzt in der Regel unter der Brustwarze setzt, entfernt. Zusätzlich kann noch Fett abgesaugt werden. In den seltenen Fällen, in denen sehr viel davon entfernt wurde, kann es notwendig werden, dass Teile der verbliebenen Haut mit entfernt werden müssen, damit eine realistische Chance besteht, dass sich die Haut zurückbildet.
Die Risken und Nebenwirkungen halten sich in überschaubaren Grenzen, allerdings ist wie bei jedem operativen Eingriff mit Infektionen, Entzündungen, Nachblutungen und Ähnlichem zu rechnen. Vorübergehend können auch Taubheitsgefühlt in der operierten Brust entstehen. Direkt nach der Operation ist mit Schmerzen in der Brust zu rechnen, bis zu 6 Wochen muss ein spezieller Kompressionsverband getragen werden und bis zu 3 Wochen sollte auf Sport und andere schwere körperliche Betätigung verzichtet werden.
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